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»Aus der Ferne klingts wie Heimathslieder«

Zum literaturgeschichtlichen Ort Annette von Droste-Hülshoffs und der ‚konservativen‘ Autoren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Tagung der LWL-Literaturkommission für Westfalen, der Annette-von-Droste-Gesellschaft und der Akademie Franz Hitze Haus Münster

26.–28. März 2015
Akademie Franz Hitze Haus, Münster
Dr. Rüdiger Nutt-Kofoth, Dr. Jochen Grywatsch, Gabriele Osthues, M.A.

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Themen

Die Tagung behandelt einen blinden Fleck bzw. ein offenes Problem der Literaturgeschichte für die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts, das sich durch jüngere Perspektiven auf die fraglichen Autoren, insbesondere auf Annette von Droste-Hülshoff, weiter potenziert hat. Nachgegangen wird der literarhistorischen Verortung der ‚konservativen‘, der sog. ‚Biedermeierautoren‘ bzw. jener Autoren, die sich in der Zeit 1820/30–1850 nicht dem Jungen Deutschland bzw. dem Vormärz zuschlagen lassen. Im Mittelpunkt steht Annette von Droste-Hülshoff, doch soll auch die literarhistorische Konstellation der Zeit insgesamt in den Blick genommen werden. Untersucht werden soll, ob die herkömmlichen Vorstellungen von den ‚konservativen‘ ‚Bieder-meier‘-Autoren tatsächlich zutreffen, ob sich eine solche Autorengruppe literaturgeschichtlich konsistent fassen lässt und welche Auswirkungen solche Überlegungen auf die literaturgeschichtliche Beschreibung der sog. ‚Restaurationszeit‘ haben, deren literarhistorische Epochensignaturen bis heute umstritten sind.