Bibliographie 1981–2003

Die Droste-Bibliographie 1981-2003 (Herausgegeben und bearbeitet von Jochen Grywatsch. Unter Mitarbeit von Michael Aust. Bielefeld: Aisthesis 2005) entstand — ebenso wie ihre Vorgängerin — im Zusammenhang der Dokumentations- und Sammeltätigkeit der Droste-Forschungsstelle, der Arbeitsstelle der in den 70er Jahren begonnnen Historisch-kritischen Droste-Ausgabe. Hier war die bibliographische Arbeit gekoppelt an den Aufbau einer umfassenden Bibliothek, in der nach Möglichkeit alle Publikationen von und über Droste vorgehalten werden. Bis heute wird das Archiv ständig weiter ausgebaut und stellt mit seinem wertvollen Spezialbestand einen einzigartigen Fundus dar. Der Gesamtbestand der Droste-Forschungsstelle, der durch ein Handschriftenkopienarchiv ergänzt wird, umfasst heute etwa 7.000 Titel (davon ca. 1500 Primärliteratur und ca. 5000 Sekundärliteratur). Weiterhin wird hier der handschriftliche Nachlass der Autorin, der in zahlreichen Archiven des In- und Auslandes verstreut ist, als Fotokopie, Fotografie oder Mikrofilm aufbewahrt.

Droste-Spezialbibliothek

Die Droste-Spezialbibliothek ist Eigentum der Annette von Droste-Gesellschaft. Sie wurde im Jahr 2000 nach Abschluss der Droste-HKA der 1998 beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gegründeten Literaturkommission für Westfalen als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Die Übernahme der Droste-Forschungsstelle in die Literaturkommission mit der Einrichtung einer Mitarbeiterstelle sind Beleg für die verstärkten Bemühungen des LWL im Bereich der regionalen Literaturforschung, durch die der Droste-Forschung in Münster eine dauerhafte Zukunft gesichert wurde. Die Droste-Spezialbibliothek wird nach wie vor laufend aktualisiert. Sie befindet sich in den Räumen der Literaturkommission in Münster und steht der Nutzung durch Interessierte offen (um Anmeldung wird gebeten).

Bibliographie

Die Bibliographie ist aufgeteilt in zwei große Abschnitte, einen, der die Veröffentlichungen der Werke der Droste (Primärliteratur) verzeichnet, und einen, der die Publikationen über sie (Sekundärliteratur) enthält. Die weitere Gliederung der Bibliographie erfolgt systematisch nach Sachgebieten, wobei die Aufteilung in die Großkomplexe Biographie, Werk und Wirkung der bewährten, in den meisten Personalbibliographien üblichen Systematisierung folgt.