Die Droste im Fokus

Inspirationen zu Annette von Droste-Hülshoff

Annette von Droste-Hülshoff begegnet uns an vielen Orten – nicht nur zwischen Buchdeckeln, im Archiv, auf Tagungen oder im Museum. Im Münsterland, im Paderborner Land und am Bodensee sind wir schon fündig geworden. Aber es gibt sicher noch viele andere Fundorte.

  • Bronzerelief

    Am Weg zwischen Haus Rüschhaus und Burg Hülshoff befindet sich an einer Wegkreuzung eine Sandsteinstele mit einer ovalen Bronzetafel, die 1981 von dem Bildhauer Rudolf Breilmann geschaffen wurde. Sie zeigt das Profil der Dichterin sowie ein Schriftband mit vier Zeilen aus der letzten Strophe ihres Gedichtes "Abschied von der Jugend": Und doch ist des Sommers Garbe / Nicht geringer als die Blüten, / Und es segnet Gottes Rechte / Übermorgen so wie heute.

  • Schul-Logo

    Den Eingang des innerstädtischen Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Münster schmückt die Initiale A für den Vornamen der Dichterin sowie ein darin eingebundener fliegender Fisch.

  • Graffiti

    An einer Hauswand in der münsterschen Altstadt, an der Kreuzung von Tibusstraße und Bergstraße, befand sich zeitweise ein großes Graffiti. Hier erschien Annette von Droste-Hülshoff gerahmt von Albert Einstein und Johann Wolfgang von Goethe.
    Das Graffiti wurde erstellt von » lackaffen.de.

  • Skulptur zum Droste-Gedicht "Der Knabe im Moor"

    Die Skulptur (1974/75) des Künstlers Rudolf Breilmann auf dem Marktplatz in Münster-Roxel zeigt drei Figuren aus dem Droste-Gedicht "Der Knabe im Moor": den Fiedler Knauf, den Heidemann und die Spinnlenor.

  • Detailansicht

    Sockel der Breilmann-Skulptur

  • Gedenkstein

    Meine Lieder werden leben, wenn ich längst entschwand... Ian Hamilton Finlay konstruierte einen Gedenkstein für die Dichterin, der für die Skulpturprojekte 1987 an einem Baum des alten münsterschen Überwasserfriedhofs angebracht wurde. Während der Ausstellung gestohlen, tauchte er fünf Jahre später in einem Privatgarten wieder auf und wurde erneut an seinem alten Platz befestigt.

  • Marmorbüste

    Die Marmorbüste Annette von Droste-Hülshoffs des Bildhauers Anton Rüller wurde zum 100. Droste-Geburtstag am münsterschen Kanonengraben errichtet. Seit 1905 befindet sie sich an der Kreuzschanze, am nördlichen Promenadenring Münsters.

  • Droste-Stein

    Der Droste-Stein im Königslau, einem Wald in der Nähe von Bökendorf, wurde im Jahr 1964 zur Erinnerung an Annette von Droste-Hülshoff errichtet. Einen Steinwurf von hier stand die Buche, die aus Annette von Droste-Hülshoffs Novelle bekannt ist, heißt es auf dem Stein. Diese Information beruht allerdings auf einem Irrtum. Der Mord an dem Juden Soistmann Berend aus Ovenhausen am 10. Februar 1783, der die Droste zu ihrer Novelle "Die Judenbuche" anregte, geschah am Südhang des Berges auf dem Waldweg von Bökendorf nach Ovenhausen.

  • Droste-Stein (Ansicht 2)

    Der Droste-Stein im Königslau, einem Wald in der Nähe von Bökendorf, wurde im Jahr 1964 zur Erinnerung an Annette von Droste-Hülshoff errichtet. Einen Steinwurf von hier landeinwärts stand die Judenbuche, die aus Annette von Droste-Hülshoffs (1797-1848) gleichnamiger Meisternovelle bekannt ist, heißt es auf dem Stein. Diese Information beruht allerdings auf einem Irrtum. Der Mord an dem Juden Soistmann Berend aus Ovenhausen am 10. Februar 1783, der die Droste zu ihrer Novelle Die Judenbuche anregte, geschah am Südhang des Berges auf dem Waldweg von Bökendorf nach Ovenhausen.

  • Droste-Stein (Tafel)

    Der Droste-Stein im Königslau, einem Wald in der Nähe von Bökendorf, wurde im Jahr 1964 zur Erinnerung an Annette von Droste-Hülshoff errichtet. Einen Steinwurf von hier landeinwärts stand die Judenbuche, die aus Annette von Droste-Hülshoffs (1797-1848) gleichnamiger Meisternovelle bekannt ist, heißt es auf dem Stein. Diese Information beruht allerdings auf einem Irrtum. Der Mord an dem Juden Soistmann Berend aus Ovenhausen am 10. Februar 1783, der die Droste zu ihrer Novelle Die Judenbuche anregte, geschah am Südhang des Berges auf dem Waldweg von Bökendorf nach Ovenhausen.

  • Droste-Turm

    Die Bökendorfer St.-Johannes-Nepomuk-Pfarrkirche, erbaut zwischen 1962 und 1964, steht mit ihrer imposanten Fassade und den zwei mächtigen Kirchtürmen mitten in der Ortschaft an der Dreizehnlindenstraße. Im äußeren Eingangsbereich ist links ein kleines Bronzerelief (Größe: 40cm x 36 cm) mit dem Bildnis von Annette von Droste-Hülshoff angebracht sowie rechts ein Relief mit dem Portrait von Friedrich Wilhelm Weber. Eine Kirche als Erinnerungsstätte an westfälische Dichter? Für die damaligen Bauherren war das kein Widerspruch, da sich in den Werken beider Dichter tiefe Religiosität widerspielt und beide eine enge Verbindung zu Bökendorf haben. Gründe genug also, den rechten Kirchturm Weber zu widmen; der linke ist der Annette-von-Droste-Hülshoff-Turm.

  • Bronzerelief

    Die Bökendorfer St.-Johannes-Nepomuk-Pfarrkirche, erbaut zwischen 1962 und 1964, steht mit ihrer imposanten Fassade und den zwei mächtigen Kirchtürmen mitten in der Ortschaft an der Dreizehnlindenstraße. Im äußeren Eingangsbereich ist links ein kleines Bronzerelief (Größe: 40cm x 36 cm) mit dem Bildnis von Annette von Droste-Hülshoff angebracht sowie rechts ein Relief mit dem Portrait von Friedrich Wilhelm Weber. Eine Kirche als Erinnerungsstätte an westfälische Dichter? Für die damaligen Bauherren war das kein Widerspruch, da sich in den Werken beider Dichter tiefe Religiosität widerspielt und beide eine enge Verbindung zu Bökendorf haben. Gründe genug also, den rechten Kirchturm Weber zu widmen; der linke ist der Annette-von-Droste-Hülshoff-Turm.

  • Hinweisschild Wanderweg

    Aus Anlass des 200. Geburtstages der Dichterin im Jahre 1997 hat der Eggegebirgsverein (EGV) einen Droste-Wanderweg von 46 km eingerichtet. Er tangiert nennenswerte kulturhistorische Schwerpunkte der Region. Das Wanderzeichen ist die weiße Raute auf schwarzem Grund. Die Droste verbrachte längere Zeit im „gebirgigten Westfalen“, sei es bei ihren Großeltern in Bökendorf oder bei ihren Kuraufenthalten in Bad Driburg.

  • Vorwerk Hellersen

    Östlich von Abbenburg an der Straße nach Ovenhausen liegt das Vorwerk Hellersen. Anlässlich der Grundsteinlegung 1837 verfasste Annette von Droste-Hülshoff das Gedicht . Es ist ein Rollengedicht für den Stiefonkel der Droste, Werner von Haxtahusen, und beinhaltet ein Stück Familiengeschichte derer von Haxthausen. Sowohl Abbenburg als auch Hellersen gehören zur Gemeinde Bökendorf. An einem Wirtschafts- und Wanderweg in Sichtweite von Hellersen steht eine Hinweistafel und erinnert an die Dichterin.

  • Droste-Zimmer

    Im Hotel und Restaurant Feldmann in der Innenstadt Münsters gibt es die Möglichkeit, im "Droste-Zimmer" zu speisen.
    Foto: W e r b e N°a u t ® Kroos Werbeagentur GmbH

  • In das Waldstück zwischen den Dörfern Bellersen und Bredenborn hat  Annette von Droste-Hülshoff in der Novelle „Die Judenbuche“ den Tatort gelegt. In der Geschichte wird es „Brederholz“ genannt, in der Realität heißt es „Masterholz“.
    Der tatsächliche Tatort der realen, historischen Falls, der eine Inspiration für die Entstehung der Erzählung war, liegt jedoch in etwa vier Kilometer Entfernung im „Joelskamp“. Dort wurde im Februar des Jahres 1783 der Jude Soistmann Berend aus Ovenhausen von seiner Frau im Wald unter einer Buche erschlagen aufgefunden. In den Baum ritzte die jüdische Gemeinschaft des Ortes anschließend ein Zeichen in hebräischer Schrift ein.

  • Droste-Kindertagesstätte

    Die Bökendorfer Kindertageseinrichtung Droste-Hülshoff ist sich ihrer prominenten Namenspatronin durchaus bewusst: Als Willkommensgruß findet man oft zur Jahreszeit passende Reime oder Gedichte auf kleinen Schiefertafeln in den Blumentöpfen oder auf Schildern an der Eingangstür. Ab und an kommt auch der „Droste-Chor“ zum Einsatz, der alte Volks- und Kinderlieder zum besten gibt.

  • Droste-Wetterstein

    Die Bökendorfer Droste-Hülshoff-Kindertageseinrichtung besitzt einen besonderen "Wetterstein", der im Eingangsbereich hängt.

  • Euro-Gedenkstein

    Zur Erinnerung an die Euro-Bargeldeinführung zum 01.01.2002 in zwölf europäischen Staaten wurde anlässlich des „Kultur- und Bauernmarktes“ am 28. Juli 2002 der Bökendorfer Euro-Gedenkstein enthüllt. Er verbindet den monetären mit einem literatur-historischen Aspekt: Der Zwanzigmark-Schein stellt die Verbindung her zu der literarischen Vergangenheit des Kulturmusterdorfes Bökendorf.

  • Google-Doodle

    Anlässlich ihres 217. Geburtstages ehrte die Suchmaschine Google Annette von Droste-Hülshoff am 10. Januar 2014 mit einem Doodle. Tatsächlich ist das korrekte Geburtsdatum der Droste nicht genau gesichert. Es war Gegenstand mehrerer Publikationen. Dabei konkurrieren vor allem der 10.1. und der 12.1., genannt wurden aber auch der 11. und der 14.1. Grund der anhaltenden Unsicherheit ist die Tatsache, dass der Taufbucheintrag im Roxeler Taufregister nachträglich korrigiert wurde und nicht mehr zweifelsfrei entzifferbar ist. Aufgrund der Quellenlage geht die Forschung heute davon aus, dass der 12.1. das zutreffende Datum ist.

  • Graffiti Schillerstraße Münster

    Diese Hauswand in der münsterschen Schillerstraße zeigt Droste und Schiller als Graffiti (Das Graffiti wurde erstellt von lackaffen.de).

  • Droste-Taler

    Angebot im Schaufenster einer Meersburger Bäckerei

  • Droste-Denkmal

    Gedenkstein mit Büste von Ludwig Stadelhofer zwischen Neuem Schloss und Altem Schloss in Meersburg

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  • Magische Säule

    Kunstwerk von Peter Lenk auf der Mole des Meersburger Hafens

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  • Magische Säule (Ansicht 2)

    Kunstwerk von Peter Lenk auf der Meersburger Hafenmole

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Und wo haben Sie die Droste gesehen?

Haben Sie vielleicht bei Ihrem letzten Spaziergang die Judenbuche oder die Mergelgrube entdeckt? Oder sind Sie auf eine andere Weise auf Spuren und Hinweise auf die Autorin im öffentlichen Raum gestoßen? Welche Orte, Bilder, Eindrücke oder Ereignisse sind Ihnen begegnet, die an das Leben, Werk und Wirken Annette von Droste-Hülshoffs erinnern?

Wir möchten Sie ermutigen, uns Ihre Bilder zuzusenden - aus dem Alltagsleben, Ihrer Umgebung, der Natur oder der Stadtlandschaft. Oder machen Sie sich mit Ihrer Schulklasse und einer Kamera gezielt auf die Suche nach der Droste. Dann kann Ihr Bild schon bald auf der Startseite des Droste-Portals erscheinen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt  – wir freuen uns über jede Einsendung. So soll eine Sammlung von Fotos, Videos, Zeichnungen und Texten entstehen, die die vielfältigen Facetten widerspiegelt, die sich zeigen können, wenn die Droste einmal „anders” in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt.