Ausgabe 1844

Fels, Wald und See

Die Gedichtgruppe, die unter der Überschrift Fels, Wald und See zusammengestellt ist, umfaßt - wie die Haidebilder - landschafts- und naturbeschreibende Gedichte. Im Gegensatz zu den Haidenbildern behandeln diese überwiegend die Landschaft um den Bodensee. Sie lassen sich den Kategorien Fels (Die Elemente, Der Säntis, Fragment), Wald (Das öde Haus, Im Moose, Am Weiher) und See (Die Schenke am See, Am Thurme, Am Bodensee, Das alte Schloß) zuordnen.

Die Gedichtgruppe Fels, Wald und See ist erst kurz vor Absendung des Manuskripts an den Verlag im Januar 1844 gebildet worden. Sie besteht zum einen aus bereits veröffentlichten bzw. schon früher verfaßten Gedichten (Die Elemente, Der Säntis, Am Weiher, Fragment), zum anderen aus neuen, während des ersten Meersburg-Aufenthalts (1841/42) entstandenen Gedichten (Die Schenke am See, Am Thurme, Im Moose, Am Bodensee, Das alte Schloß) sowie aus einem Text, der während des zweiten Meersburg-Aufenthalts (1843) geschrieben wurde (Das öde Haus). Aufgrund der heterogenen Zusammenstellung ist ein zyklischer Charakter kaum ausgeprägt.

 

Die Elemente
V. 24 lies Du, Luft, und ich, und der uralte Stein!"
statt Du, Luft, und ich, und der uralte Stein!

V. 38 lies Und blinkt zum Firmament hinauf.
statt Und blickt zum Firmament hinauf.

V. 129 lies Du ruchlos Menschenthier!"
statt Du ruchlos Menschenthier!

Die Schenke am See
V. 9 lies Sitz nieder. - Trauben! - und behend erscheint
statt Sitz nieder. - Traube! - und behend erscheint

Fragment
V. 29 lies Noch schläft die Luft im Nebel dicht
statt Noch schläft die Luft im Nebeldicht

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