Für das „Morgenblatt für gebildete Leser”

Zu den sechs Gedichten, die zunächst für den „Musenalmanach” von Schücking und Geibel bzw. das „Morgenblatt" vorgesehen waren, kündigte Droste Schücking im März/April 1844 die Übersendung weiterer Gedichte an, für die sie schon über Ideen und Stoffe verfügte, die aber für eine Veröffentlichung im Zusammenhang mit dem „Musenalmanach” nicht rechtzeitig genug fertiggestellt werden konnten. Es handelte sich um die Texte Das Ich der Mittelpunkt der Welt, Spätes Erwachen, Die todte Lerche und Lebt wohl sowie Doppeltgänger, Der Dichter - Dichters Glück, Halt fest!, An einem Freund und An Philippa. Wartensee, den 24. May 44, die alle zwischen dem 17. April und dem 30. Mai 1844 entstanden. Wahrscheinlich hat Droste Schücking Reinschriften dieser neuen Gedichte mitgegeben, als dieser im Mai 1844 die Meersburg besuchte. Die vier erstgenannten Gedichte brachte Schücking im August 1844 zur Veröffentlichung im „Morgenblatt für gebildete Leser”, während die dort nicht publizierten Gedichte zum ersten Mal in Nachlassedition „Letzte Gaben” (1860) veröffentlicht wurden.

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