Für das „Rheinische Jahrbuch” (1846)

Levin Schücking wandte sich im Juli 1845 an Droste mit der Bitte, ihm Beiträge für das von ihm übernommene „Rheinische Jahrbuch” zu schicken. Schon am 25. August schickte Droste ihm die folgenden neu entstandenen Gedichte Gastrecht, Auch ein Beruf, Zwey Legenden (I Das verlorne Paradies; II Gethsemane), Carpe Diem und Unter der Linde. Von diesen Texten wurden aufgrund des beschränkten Umfangs des Jahrbuches nur Gastrecht und Auch ein Beruf abgedruckt. Die Gründe, warum der von Schücking verfolgte Plan, sich nicht realisierte, drei weitere der Gedichte im Feuilleton der „Kölnischen Zeitung”, dessen Redakteur er war, abzudrucken, ist nicht ganz einsichtig. Droste jedenfalls war aufgrund der familiären Intervention hinsichtlich der anti-katholischen Tendenz der „Kölnischen Zeitung” sicher darüber nicht unzufrieden.

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