Droste-Forschungsstelle

Eine wichtige Anlaufstelle für die Droste-Forschung ist die Literaturkommission für Westfalen, die seit 1999 einen eigenen Schwerpunkt »Droste-Forschung« unterhält. Zu diesem Zweck hat die Kommission die Droste-Forschungsstelle, also die ehemalige Arbeitsstelle der Historisch-kritischen Droste-Ausgabe ›adoptiert‹ und deren weitere Existenz gesichert. Im Gegenzug stellt die Annette von Droste-Gesellschaft der Kommission die Materialien der Arbeitsstelle, die im Laufe der Entstehungszeit der Historisch-kritischen Droste-Ausgabe zusammengetragen wurden, einschließlich der umfangreichen Droste-Spezialbibliothek und des Handschriftenarchivs als Dauerleihgabe zur Verfügung. Durch das Engagement der Literaturkommission bleibt damit ein weithin anerkanntes Zentrum der Droste-Forschung erhalten, das von Forschern des In- und Auslandes als Anlaufstelle benutzt wird.

Vorgesehen ist die räumliche Verlagerung der Droste-Forschungsstelle nach Burg Hülshoff, sobald mit dem Ausbau- und Umgestaltungsprozess dort die notwendigen Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Im Weiteren ist der Ausbau der Forschungsstelle zu einem Droste-Institut vorgesehen, in dem wissenschaftliche Aktivitäten weiter profiliert werden sollen. Dabei stehen konzeptionell und inhaltlich auch die museale Neugestaltung von Burg Hülshoff und die Umsetzung des geplanten Lyrikwegs "Droste-Landschaft" auf der Agenda. Damit wird die Literaturkommission für Westfalen (neben dem Westfälischen Literaturmuseum Haus Nottbeck) eine zweite 'Außenstelle' betreuen.



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